Neuer Rekord für Anfang März: 20,8 °C

Mit einem ausgedehnten Hochdruckgebiet („Helmut“) und einer kräftigen südlichen Strömung gelangten heute (09.) außergewöhnlich wame Luftmassen in den Westen Deutschlands und brachten verbreitet neue Rekorde für die erste März-Dekade (01.-10.). An der Wetterstation Bocholt wurde ein Tageshöchstwert von 20,8 °C gemessen und damit der bisherige absolute Rekord der ersten März-Dekade von 18,8 °C (seit 1945), der erst aus dem Vorjahr stammt, um genau 2,0 K übertroffen. Gleichzeitig war es der früheste Eintrittstermin eines Tages mit einer Höchsttemperatur von mindestens 20 °C.

Am wärmsten war es infolge von Föhn-Effekten in den Regionen nördlich des Rothaargebirges sowie von Eifel und Teutoburger Wald mit 22 bis 24 °C. Die Station Soest (Meteomedia-Messnetz) schaffte unglaubliche 24,4 °C, Lippstadt-Bökenförde (DWD) 23,7 °C. In Bremen (19,5 °C) und Hamburg (20,0 °C) wurden neue Rekorde in den seit 1890 bzw. 1891 bestehenden Klimareihen erreicht.

Rückblick Februar 2014: Auch im Februar kein Winter mehr – beinahe frostfreier Monat

201402-02Anfang Februar regenerierte sich die bereits im Dezember und Januar vorherrschende Großwetterlage wieder: Deutschland befand sich weiterhin immer wieder an der Südostflanke von Sturmtiefs, die über Großbritannien und die Nordsee hinweg nach Nordosten zogen, und damit im Bereich milder Luft. Tiefausläufer brachten zwar häufige, aber keine ergiebigen Niederschläge.

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Rückblick Winter 2013/2014: Zweitmildester Winter mit so wenig Frosttagen wie noch nie

Winter? Was es in den vergangenen drei Monaten nicht gegeben hat, das ist kaltes Winterwetter. Die Temperaturen blieben beinahe konstant im herbstlichen Bereich und für die Jahreszeit teils erheblich zu mild. Lediglich Anfang Dezember und in den letzten Januartagen herrschte ein normales bzw. kurzzeitig auch leicht unterdurchschnittliches Temperaturniveau, von einem Wintereinbruch konnte jedoch keine Rede sein.

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